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	<description>Ein Gesundheits-Service von VieVital</description>
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		<title>Duschen Sie sich braun</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 09:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sind Ihre Beine auch so käsig? Meine Beine eignen sich ganz und gar nicht für eine sommerliche Präsentation in Rock oder kurzen Hosen, von Badeanzug oder Bikini ganz zu schweigen. Und selbst wenn ich meine Blässe weiterhin in einem langen Beinkleid verstecke, wäre es doch schön, wenn mindestens Füße und Knöchel ein wenig Licht und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;"> <strong>Sind          Ihre Beine auch so käsig? Meine Beine eignen sich ganz und gar nicht          für eine sommerliche Präsentation in Rock oder kurzen Hosen,          von Badeanzug oder Bikini ganz zu schweigen. Und selbst wenn ich meine          Blässe weiterhin in einem langen Beinkleid verstecke, wäre es          doch schön, wenn mindestens Füße und Knöchel ein          wenig Licht und Luft in offenen Sandalen erblicken dürften. Aber          noch sehen auch meine blassen Füße gar nicht gut aus, selbst          Nagellack hilft da nicht weiter.</strong></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong>In den vergangenen Jahren habe ich die Beine auf Balkonien leicht          angefärbt und mich des Öfteren mit der Frage gequält, ob          ich in der Sommer-Vorsaison nicht doch den einen oder anderen Sonnenstudiobesuch          in mein Programm aufnehmen sollte. Letzteres erschien mir dann aber doch          meist zu ungesund.</p>
<p>Bräunungscremes habe ich auch reihenweise probiert, mit mäßigem          Färbe-Erfolg, entweder zu gelb oder zu fleckig oder (meist) beides.          Aber jetzt geht es angeblich auch weniger scheckig, nämlich nahtlos          von Kopf bis Fuß. Und länger halten soll es auch.</p>
<p>Die Gebrauchsanweisung klingt denkbar einfach. Man betrete eine Kabine,          splitternackt – allerdings mit schmucker Spezial-Duschhaube. Dann          geht es wie in der Autowaschanlage: der Körper wird von Cremeresten          und Fett gereinigt. Auf Knopfdruck sprüht es rund herum aus verschiedenen          Öffnungen. Dabei drehe man sich mit gespreizten Armen und Beinen          um die eigene Achse. Nach 6 Sekunden ist alles einheitlich eingenebelt.          Nach der Dusche vorsichtig abtrocknen, leichte, möglichst weite Kleidung          anziehen und die nächsten Stunden weder baden noch schwitzen. Die          Bräune kommt erst langsam nach 6 bis 8 Stunden, bleibt aber dafür          länger – ungefähr eine Woche. Aber ist die Farbe auf der          Haut wirklich viel gesünder als die Strahlen, die auch unter die          Haut gehen?</p>
<p><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">Was geschieht, eigentlich wenn nicht Wasser, sondern Bräunungsnebel          aus der Dusche sprüht? Welche Wirkstoffe stecken in Färbung?          Als Wirkstoff wird zumeist Dihydroxy Aceton (DHA) verwendet. Die ist eigentlich          nichts anderes als eine Art farbloser Zucker, ein einfaches Kohlenhydrat:          Glyceron. Dieser aufgetragene Stoff reagiert mit dem Protein Keratin in          der äußeren Hornschicht der Haut. Bei dieser Reaktion bilden          sich braune Pigmente. Laut Hautärzten ist das vollkommen ungefährlich          und sogar für Allergiker geeignet. Um ganz sicher zu gehen, sollten          Sonnenhungrige mit empfindlicher Haut, die Lotion erst einmal ausprobieren          und ein paar Tage hoffen, dass es nicht zu Rötungen oder Juckreiz          kommt.</span></p>
<p>Einziger bekannter Risikofaktor bei den Bräunungscremes ist eine          lange Lagerzeit. Diese kann dazu führen das Formaldehyd freigesetzt          wird. Das dürfte aber eher bei der Heimanwendung ein Problem sein,          wenn die Tuben und Tiegel doch zu lange auf ihren Verwendungszweck warten.</p>
<p>Übrigens es gibt sogar verschiedene Bräunungsgrade, sodass aus          einem Käsebein wie meinem nicht nach einer Dusche ein gut gegrillter          Hähnchenschenkel wird. Ein Sonnenbrand ist aber in jedem Fall vollkommen          ausgeschlossen.<br />
Also, ich spring mal kurz unter die Dusche!<span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
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		<title>Es grünt so grün.  Alles eine Frage der Farbe</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 05:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich, endlich, der Spargel hat wieder Hochsaison. Natürlich sehen wir die eleganten Stängel inzwischen beinahe rund ums Jahr in den Supermärkten. Aber jetzt im Wonnemonat Mai türmen sich die Spargelberge, morgens frisch gestochen, zu moderaten Preisen auf den Wochenmärkten. Und ich kann mich austoben: Spargel gekocht, gebraten, in der Quiche, in der Suppe, als Salat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Endlich, endlich, der Spargel hat wieder Hochsaison. Natürlich sehen wir die eleganten Stängel inzwischen beinahe rund ums Jahr in den Supermärkten. Aber jetzt im Wonnemonat Mai türmen sich die Spargelberge, morgens frisch gestochen, zu moderaten Preisen auf den Wochenmärkten. </strong><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong>Und ich kann mich austoben: Spargel gekocht, gebraten, in der Quiche, in der Suppe, als Salat. Und während ich mich so durch die kulinarischen Vorschläge zum Spargelverzehr schmökere, mal auf Rezepte mit weißem, mal mit grünem Spargel und selten mit einer Kombination aus beiden Sorten stoße, stellt sich mir die Farbfrage.</p>
<p>Farben sind ja häufig ein Hinweis, wenn man sich Gedanken um gesunde Ernährung macht. So nehme ich tatsächlich seit Jahren eher den braunen Rohrzucker und lasse den weißen stehen. Auch bei Reis gilt die braune Variante als gesünder, wie es sich mit schwarzem, grünem oder weißem Tee verhält, muss ich noch einmal genau nachschauen. Aber derzeit ist es ja der Spargel, um den sich alles dreht. Ich frage deshalb nicht meinen Hausarzt und Ernährungsexperten, sondern den Fachmann vom Wochenmarkt. Spargelbauer Horst informiert mich bestens:<br />
Zunächst einmal klärt er mich über den feinen Unterschied auf, wobei er weißen Spargel mit Blumenkohl, grünen mit Brokkoli vergleicht (eine Beleidigung für die eleganten Spargelstangen – aber sei&#8217;s drum!).</p>
<p>Der grüne Spargel wächst über, der weiße unterirdisch. Letzterer wird gestochen, sobald sein Köpfchen aus dem Boden schaut und das Licht der Welt erblickt. Der grüne Spargel bildet Stoffe, die er für die Photosynthese benötigt, und grünt daher. Wahrscheinlich, so Horst, könnte man aus weißem auch grünen Spargel machen, wenn man ihn einfach oben wachsen lässt und nicht einbuddelt. Horst nennt das Anhäufeln.</p>
<p>Da Spargel aber eine hochgezüchtete Spezies ist, gibt es natürlich spezielle Sorten für den Anbau. Beide Spargelarten gelten als gesund: sie bestehen zu etwa 93 Prozent aus Wasser und haben daher nur ca. 20 Kalorien (85 Joule) pro 100 g. Neben der entschlackenden Asparaginsäure enthält Spargel Kalium, Phosphor, Kalzium und die Vitamine A, B1, B2, C, E und Folsäure (wichtig für die Blutbildung). Tatsächlich ist der grüne Spargel aber noch ein wenig gesünder als sein blasser Verwandter, der übrigens auch als „Bleichspargel“ bezeichnet wird. Durch das Chlorophyll enthält er nämlich mehr Vitamin C und Karotin.</p>
<p>Am Ende bleibt es aber eine Frage des Geschmacks und der ist bekanntermaßen sehr unterschiedlich. Schon die Griechen haben vor etwa 2500 Jahren Spargel gekannt und als Arzneimittel geschätzt. Bei den Römern wurde er kultiviert und galt als Delikatesse.</p>
<p>Die US-Amerikaner bevorzugen beispielsweise den grünen Spargel. In den Vereinigten Staaten kennt man das Bleichgesicht kaum. Die Franzosen und wir Deutschen schätzen traditionell eher die weiße Variante, wobei es auch hier landestypische Unterschiede gibt. In Frankreich werden nämlich Spargelsorten gezüchtet, die schon früh einen blau-lila Kopf bilden. Dieses dunkle Köpfchen ist entscheidend, um bei den Franzosen in der haute cuisine zu punkten. In Deutschland sind dagegen weiße Köpfe gefragt. Und auch hier gilt die Farbenlehre: der dunkle Kopf ist gesünder als der helle &#8230;</p>
<p>Richtig frischen Spargel erkennt man übrigens an den fest geschlossenen Spitzen und einem jeweils gleichmäßigem Durchmesser. Die Spargelenden sollten nicht ausgetrocknet sein. Die Frische ist auch an der Festigkeit der Stangen zu erkennen. Horst behauptet, manche Kunden schlügen zwei Stangen Spargel gegeneinander – nur wenn dabei ein heller Ton erklingt, ist der Spargel frisch.</p>
<p>Wie jedes Jahr probiere ich die schönen Stängel in allen Varianten, bis in meiner Familie keiner mehr das junge Gemüse sehen kann. Aber allzu bald ist dann ja auch wieder Spargel-Pause bis zum nächsten Jahr, denn die diesjährige Saison endet am 24. Juni 2012.</p>
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		<title>Gemeinsam sind wir schlank: Ich schau Dir auf die Waage, Kleines!</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 12:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei mir sind es nur hier und da ein paar Fettpölsterchen, die sich unter der Kleidung noch prima verstecken lassen. Meine Schwester Susanne dagegen hat schon seit Teenagertagen ein echtes Gewichtsproblem. Umso überraschter war ich, als ich Susanne am letzte Wochenende zum ersten Mal seit Weihnachten bei einer Familienfeier sah und sie schlanker war als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei mir sind es nur hier und da ein paar Fettpölsterchen, die sich unter der Kleidung noch prima verstecken lassen. Meine Schwester Susanne dagegen hat schon seit Teenagertagen ein echtes Gewichtsproblem. Umso überraschter war ich, als ich Susanne am letzte Wochenende zum ersten Mal seit Weihnachten bei einer Familienfeier sah und sie schlanker war als je zuvor. Ihr Diätipp: Abnehmen in der Gruppe.</p>
<p>Zusammen mit Gleichgesinnten fällt vieles leichter. Der eigene innere Schweinehund kann offenbar besser überstimmt werden, wenn man nicht alleine auf ihn einredet. Ich kann das gut verstehen. Beim Sport und beim Essen bin auch ich undiszipliniert. Hier brauche ich jede Unterstützung, die ich bekommen kann, am besten durch ein Team, eine Mannschaft, die an einem Strang zieht, und auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitet.</p>
<p>Ich gehe eher laufen, wenn ich weiß, es warten motivierte Mitläufer in Turnschuhen und Jogginganzug auf mich, und ich kann mich beim Essen oder Trinken besser zurückhalten, wenn mir andere auf die Finger, den Bauch und die Wage schauen &#8211; auch und vielleicht gerade, weil das bisweilen unangenehm und unbequem sein kann.<br />
Aber wie und wo hat mein Schwesterherz ihre Leidensgenossen finden und motivieren können?</p>
<p>Klar, man kann sich im Freundeskreis und in der Nachbarschaft umsehen und findet sicherlich einige Kandidaten, deren Figur eine Generalüberholung nicht schaden würde. Andererseits, es könnte das Ende einer wundervollen Freundschaft bedeuten, wenn man kurzerhand anfragt, ob nicht auch Timo, Betty oder Hannes ihre Pfunde purzeln sehen möchten.</p>
<p>Anonymer geht es im Internet. Selbstverständlich gibt es dort Foren und Gruppen, denen man sich anschließen kann. Da kann man dann sogar wählen, ob man real oder virtuell gemeinsam diäten möchte. Susanne wählte aber lieber die klassische Variante, sie suchte sich in der Nähe einen Diätclub und ließ sich als Neumitglied registrieren. Zugegeben, im ersten Moment kommt es mir vor, als berichte mit meine große Schwester von einem Treffen der „Anonymen Übergewichtigen“. Aber nach und nach schwinden meine Bedenken. Laut Susanne war sie lange nicht das größte Schwergewicht in der Runde, aber es gab auch schlankere Exemplare unter den Mitstreitern. Das Programm erscheint mir auch für mich machbar: Hier werden nämlich keine Kalorien gezählt, es gibt keine Nahrungsmittel, die verteufelt werden und als böse und dem Körper nicht zumutbar klassifiziert sind. Stattdessen werden Punkte verteilt, die sich aus Eiweiß-, Fett-, Kohlehydrat- und Ballaststoffgehalt errechnen.</p>
<p>Jeder Abnehmwillige erhält ein individuelles Punktekonto für jeden Tag, dies kann aufgrund von Alter, Größe, Geschlecht, Gewicht und anvisiertem Wunschgewicht ganz unterschiedlich aussehen. Nach Lust und Laune kann man sich täglich seinen Speiseplan zusammenstellen, solange das Punktebudget nicht überschritten wird. Als besonderes Schmankerl bekommt jeder Teilnehmer noch einen Wochenbonus für besondere Anlässe wie Feste oder einen Restaurant-Besuch. Man darf also sogar mit Ansage sündigen! Bewegung wird auch belohnt &#8211; und das ganz ohne ein vorgeschriebenes ambitioniertes Sportprogramm. Wer zum Beispiel die Treppe statt der Rolltreppe benutzt, kann so ganz einfach ein paar Zusatzpunkte erringen.</p>
<p>Das alles erfordert sportlichen Ehrgeiz und eine genaue Buchführung. Susannes Mann macht sich zwar lustig über die Akribie, mit der sie beim Einkaufen, Essen und Spazierengehen Punkte protokolliert, aber auch er profitiert von dem Vorsatz, sich bewusster zu ernähren.</p>
<p>Der Erfolgsgarant in Susannes Fall sind meiner Überzeugung nach vor allem die wöchentlichen Gruppentreffen. Hier werden Punkte verglichen, Erfahrungen ausgetauscht und Tipps zum Durchhalten gegeben. Dadurch bleibt der Wille zum Wunschgewicht noch ungebrochen. Susanne traut sich inzwischen sogar zum ersten Mal seit ewigen Zeiten wieder ins Schwimmbad, wenn auch lieber im Einteiler als im Bikini. Und mich hat sie auch schon angesteckt. Um mein Sommer-Wunsch-Gewicht zu erreichen – und zu halten – werde ich es jetzt mal mit Punktezählen versuchen.</p>
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		<title>So jagen Sie hartnäckigen Husten weg</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 05:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich wird es wärmer. Damit steigt meine Hoffnung, einen lästigen Begleiter der letzten Monate endgültig loszuwerden. Bei mir hat sich nämlich ein hartnäckiger, außerordentlich unangenehmer, tief sitzender, bellender und schleimiger Husten häuslich niedergelassen. Er scheint sich bei mir wohl zu fühlen, jedenfalls will er gar nicht mehr weggehen. Erkältet bin ich nicht, zumindest schon lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich wird es wärmer. Damit steigt meine Hoffnung, einen lästigen Begleiter der letzten Monate endgültig loszuwerden. Bei mir hat sich nämlich ein hartnäckiger, außerordentlich unangenehmer, tief sitzender, bellender und schleimiger Husten häuslich niedergelassen. Er scheint sich bei mir wohl zu fühlen, jedenfalls will er gar nicht mehr weggehen. </p>
<p>Erkältet bin ich nicht, zumindest schon lange nicht mehr. Es war irgendwann Anfang März, als mich das klassische Trio von Husten, Schnupfen und Halsweh heimsuchte, gepaart mit Kopf- und Gliederschmerzen und sogar einer ekeligen Bindehautentzündung. Jetzt, nachdem Niesen, Krächzen und Schniefen lange abgeklungen sind und ich wieder aus den Augen gucken kann, bleibt einzig der Husten als stimmgewaltiger Solist. Wenn ich belle, ernte ich entsetzte oder mitleidige Blicke. Normal ist das nicht, oder?<br />
Ein Gespräch mit einem befreundeten Hals-Nasen-Ohrenarzt belehrt mich eines Besseren. Er erklärt mir, dass ein Erkältungshusten fast immer mit zeitlicher Verzögerung nach Halsweh und Schnupfen in Erscheinung tritt und dafür gerne wesentlich länger, nämlich je nach Erreger bis zu acht Wochen, bleiben kann.</p>
<p>Bei klassischen Erkältungskrankheiten gelangen die Viren in die Schleimhäute der Atemwege. Dort vermehren sie sich und es kommt zu einer Entzündung. Durch diese Entzündung werden wiederum die Hustenrezeptoren in der Rachenschleimhaut gereizt. Der zunächst entstehende trockene Reizhusten ist lästig – vor allem weil der Hustenreiz sich immer dann meldet, wenn es gerade gar nicht passt, und zu regelrechten, nicht enden wollenden Hustenanfällen führen kann. Besonders gern geschieht das übrigens im Theater oder Konzert, und auch die Kirche ist ein beliebter Ort für Auftritte, bei denen einem die Aufmerksamkeit seiner Mitmenschen gewiss ist.</p>
<p>Zudem lässt sich der Hustenreiz nur schwer unterdrücken. Reizhusten wird auch „unproduktiver“ Husten genannt, da dieser Husten keinen schleimigen Auswurf produziert und so die Krankheitserreger nicht ausgehustet werden können. Allerdings reizt der trockene Husten die Bronchien und es kann einige Tage nach der Infektion zur Ablösung von Gewebeschichten kommen. Dann erst entsteht Schleim. Der Husten wird (endlich) produktiv und erfüllt seinen Zweck: mit dem schleimigen Auswurf werden die Krankheitserreger abgehustet.</p>
<p>Hustenmittel, die den Schleim lösen, können helfen, den Husten schneller abklingen zu lassen. Als pflanzliche Schleimlöser dienen Thymian, Spitzwegerich und Huflattich. Auch vermehrte Flüssigkeitszufuhr ist empfehlenswert. Und zwar von außen und innen: viel Trinken, zwischen 2 und 4 Litern am Tag, um die Schleimlösung zu fördern, sowie Dampfbäder oder Inhalationen, um die Atemwege direkt zu befeuchten. </p>
<p>Wer mit Kamille inhaliert, nutzt außerdem die entzündungshemmende Wirkung der Pflanze. Erkältungsbalsam auf Brust und Rücken wirkt ebenfalls schleim- und krampflösend sowie antibakteriell. </p>
<p>Ein weiterer Tipp: Brust warmhalten, jedoch nicht so, dass man ins Schwitzen gerät. Die Wärme auf der Brust fördert die Durchblutung und damit auch die Schleimlösung. Ein altes Hausmittel sind Kartoffelwickel, bei denen weichgekochte heiße Kartoffeln in ein Geschirrtuch eingeschlagen und auf die Brust gelegt werden. Die tolle Knolle hat nämlich die Eigenschaft, Wärme zu speichern und kontinuierlich abzugeben. In jedem Fall gilt die Devise, den Husten erst zu lockern, dann zu lindern. </p>
<p>Wenn das Bellen aber auch nach zwei Monaten gar nicht mehr aufhört, kann der Husten chronisch werden. In diesem Fall ist er häufig auch ein Symptom für eine andere Erkrankung, wie Asthma, Bronchitis, Keuchhusten oder Lungenentzündung. Und hier muss der Fachmann ran.</p>
<p>Vorbeugend kann man übrigens gegen Husten wenig unternehmen &#8211; außer sich von möglichen Auslösern fernzuhalten. Die können sich aber vielerorts verstecken: neben Viren können nämlich auch Staub, Rauch, Gas und angeblich sogar Nervosität oder Stress bisweilen einen Hustenreiz auslösen.</p>
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		<title>Wie schädlich Schadstoffe im Plastik sind</title>
		<link>http://www.gesundheits-meldungen.de/2012/04/wie-schadlich-schadstoffe-im-plastik-sind/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 12:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit hört man immer wieder von gefährlichen Weichmachern, die Allergien, Asthma oder sogar Krebs auslösen können. Außerdem &#8211; das scheint erwiesen &#8211; haben sie Einfluss auf unseren Hormonhaushalt. Aber was sind diese „Weichmacher“? Genau genommen sind es viele verschiedene chemische Substanzen, die Kunststoffen zugesetzt werden, um diese dehnbar, flexibel oder geschmeidig zu machen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit hört man immer wieder von gefährlichen Weichmachern, die Allergien, Asthma oder sogar Krebs auslösen können. Außerdem &#8211; das scheint erwiesen &#8211; haben sie Einfluss auf unseren Hormonhaushalt. Aber was sind diese „Weichmacher“?</p>
<p>Genau genommen sind es viele verschiedene chemische Substanzen, die Kunststoffen zugesetzt werden, um diese dehnbar, flexibel oder geschmeidig zu machen. Weichmacher können Einiges: Sie machen beispielsweise Bluttransfusionsbeutel elastisch und sorgen dafür, dass Dosen- oder Flaschendeckel dicht halten. Sie kommen in Campinggeschirr genauso vor wie in Plastik-Wasserflaschen, Konservendosen oder Babyschnullern.</p>
<p>Besonders häufig finden sich Weichmacher in PVC, das ohne diesen Zusatz spröde und brüchig ist. Einige Weichmacher gehen bei Kontakt mit Flüssigkeit oder fetthaltigen Lebensmitteln in diese über und können dadurch vom Menschen aufgenommen werden. Kinderspielzeug, Trinkflaschen und Verpackungsmaterialien stehen daher unter besonderer Beobachtung. Aber Weichmacher lauern auch in Farben, Teppichböden, Klebstoffen, Parfums und Haarsprays. Hautkontakt oder eine Aufnahme der Substanzen über den Hausstaub kann daher auch schon Folgen haben.<br />
Neben den ohne Frage sinnvollen Eigenschaften wünschen wir uns von diesen Substanzen, dass sie sich möglichst unauffällig verhalten. Sie sollten geruchs- und farblos, temperatur- und licht-beständig sowie schwer entflammbar und gesundheitlich unbedenklich sein. Aber sind sie das?</p>
<p>Frei nach dem Motto „Die Dosis macht das Gift“ gelten Weichmacher als Substanz erst dann als schädlich, wenn man eine bestimmte Menge zu sich genommen hat, die einen Grenzwert übersteigt. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit gelten beispielsweise 50 Mikrogramm Bisphenol A (BPA) pro Kilogramm Körpergewicht als vollkommen unbedenklich. Dieser Grenzwert wurde aber erst 2007 neu festgelegt. Bis dahin lag die Grenze bei nur 10 Mikrogramm.<br />
Verbraucherschützer kritisieren diese Herangehensweise. Denn auch wenn alle Grenzwerte eingehalten werden, summieren sich die vielen kleinen Belastungen, denen wir täglich ausgesetzt sind und die wir über Nahrung, Atmung und Berührung aufnehmen.</p>
<p>Entscheidend ist, was mit den Weichmachern im menschlichen Körper geschieht. Die meisten Moleküle werden über den Urin einfach wieder ausgeschieden, es gibt aber einige wenige, die von der Leber nicht erwischt werden und in den menschlichen Blutkreislauf gelangen. Auf Schnullern und Babyflaschen leuchtet in den Drogerieketten daher immer öfter der Aufdruck „BPA-frei“, dennoch enthalten sie andere Substanzen. Als Verbraucher muss ich mich auf die Kennzeichnung verlassen: Die Zahl 3 steht beispielsweise für PVC, die 7 steht für Polycarbonat, das Bisphenol A enthält.</p>
<p>Und was ist mit meiner seit Jahren verwendeten Kunststoffdosen-Sammlung, in der ich alle nicht aufgegessenen Lebensmittel aufbewahre, die ich angeblich unbedenklich in Mikrowelle und Spülmaschine stecken darf und mit der ich Picknick und Butterbrote durch die Welt transportiere? Diese Kunststoffdosen bestehen aus einem anderen Material als Babyflaschen. Bei Nachfrage erfahre ich, dass es sich bei meiner Brotdose um ein Fabrikat aus Polypropylen und nicht aus Polycarbonat handelt. Damit bleibt mein Essen BPA-unbelastet, dennoch ist mir momentan etwas mulmig bei der Verwendung. Andererseits kommen wir um den Kontakt mit Plastik nun einmal nicht mehr so ganz herum. Ich versuche jetzt wieder vermehrt, Lebensmittel ohne Kunststoffverkleidung zu kaufen und mein Brot lieber mit Butterbrotpapier zu verhüllen, um es reisetauglich zum machen. Das Essen von Porzellangeschirr und Trinken ist aus Gläsern ist ohnehin stilvoller &#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was Sie gegen hässliche Besenreißer tun können</title>
		<link>http://www.gesundheits-meldungen.de/2012/04/was-sie-gegen-hassliche-besenreiser-tun-konnen/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 13:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch bin ich blass und habe ein paar Kilo zu viel auf Hüften, Po und Bauch, aber dagegen kann man ja beizeiten etwas tun. Was mich wirklich erschreckt, sind die bläulich-rötlich Verästelung auf Innenseite meiner Unterschenkel, die ich heute Morgen beim Duschen entdeckt habe. Auch wenn ultrakurze Miniröcke schon länger nicht mehr in meinem Kleiderschrank [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch bin ich blass und habe ein paar Kilo zu viel auf Hüften, Po und Bauch, aber dagegen kann man ja beizeiten etwas tun. Was mich wirklich erschreckt, sind die bläulich-rötlich Verästelung auf Innenseite meiner Unterschenkel, die ich heute Morgen beim Duschen entdeckt habe.</p>
<p>Auch wenn ultrakurze Miniröcke schon länger nicht mehr in meinem Kleiderschrank zu finden sind, werden große Teile meiner Beine wohl auch dieses Jahr der Sonne und den Blicken meiner Mitmenschen ausgesetzt. Zeit, sich über ihr Erscheinungsbild Gedanken zu machen.<br />
Neben der reinen Eitelkeit gibt es auch gesundheitliche Bedenken. Sind die hässlichen Äderchen vielleicht sogar gefährlich? Drohen Krampfadern?</p>
<p>Also auf zum Venenspezialisten. Hier beruhigt man mich: Laut Studien haben etwa 60% aller Frauen und Männer bereits zwischen 20 und 29 Jahren die ersten Besenreiser, nur bei 5 Prozent dieser Betroffenen steckt ein ernst zunehmendes Venenleiden dahinter, bei allen anderen ist es ein rein kosmetisches Problem.</p>
<p>Auch bei mir??? Wer es genau wissen will, muss eine Ultraschalluntersuchung machen lassen. Anhand des Ultraschalls lässt sich der erkennen, ob dass Blut ganz normal durch die Adern fließt. Das heißt, es fließt aus den oberflächlichen Venen in die tiefer gelegenen Gefäße und wird dann entgegen der Schwerkraft zurück zum Herzen gepumpt. Dass der Blutstrom in die richtige Richtung geht, dafür sorgen unter anderem Venenklappen. Wenn diese aber nicht korrekt arbeiten, folgt das Blut der Schwerkraft und staut sich. Ein solcher Blutstau ist bei den oberflächlichen Adern noch gut sicht- und ertastbar. In tiefer liegenden Gefäßen dagegen ist sie nur durch gezielte ärztliche Untersuchung festzustellen. Solche Venenschwäche ist erblich veranlagt und kann bisweilen gefährlich werden. Ihre Ausprägung hängt jedoch auch viel vom eigenen Lebensstil ab. Beste vorbeugende Maßnahme ist Sport.</p>
<p>Bewegung regt die Venenmuskelpumpe an, die für einen reibungslosen Bluttransport sorgt. Gift dagegen ist Bewegungsarmut, eine vorwiegend sitzende Tätigkeit und Übergewicht. Längere Autofahrten, Flugreisen oder langes Liegen z.B. nach einer Operation erhöhen ebenfalls das Risiko. Aber auch Nikotin und Alkohol sowie heiße Bäder und häufige Saunagänge erweitern die Gefäße ungünstig.</p>
<p>Wer auf natürliche Weise seinen Beinen auf die Sprünge helfen will, damit die lästigen Ästchen gar nicht erst auftreten, kann auch etwas tun:<br />
1. Die Beine möglichst oft hoch legen.<br />
2. Kalte Dusche für die Beine, das sorgt für bessere Durchblutung<br />
3. Hochhackige Schuhe mindestens zeitweise durch flache ersetzen<br />
4. Kompressionsstrümpfe auf langen Flug oder Autoreisen wählen<br />
5. Regelmäßig trinken<br />
6. Mit Ingwer, Chili und Pfeffer der Durchblutung einheizen<br />
7. Mit rotem Weinlaub in Form von Creme, Gel oder Kapseln die Durchblutung anregen und Entzündungen verhindern.<br />
8. Durch Omega-3-Fettsäuren die Venen von innen elastisch halten</p>
<p>In meinem Fall sind glücklicherweise die Venenklappen in Ordnung und das Blut bewegt sich vorschriftsmäßig in der richtigen Richtung. Die vorhandenen feinen Verästelungen auf meinen Beinen kann ich leider weder mit Sport noch mit richtiger Ernährung verschwinden lassen, es besteht laut ärztlicher Auskunft auch keine medizinische Notwendigkeit dazu. Wenn meine Eitelkeit siegt, hilft nur noch Lasern oder eine Verödung. Man rät mir, unbedingt einen Experten aufzusuchen, denn die Rückfallquote liegt, je nachdem wer Hand an die Beine legt, zwischen 5 und 45 Prozent.</p>
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		<title>Obst aus der Flasche:  Was ist dran und was ist drin?</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 13:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Können wir eigentlich unser Obst nicht mehr schälen, schneiden, und vor allem abbeißen und kauen. Oder warum nehmen wir unsere tägliche Portion an Früchten so häufig in pürierter oder gepresster Version als Fruchtsaft, -shake oder Smoothie zu uns? In meiner Familie wurde immer viel Obst und rohes Gemüse gegessen. Man knabberte Kohlrabi oder Möhren, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Können wir eigentlich unser Obst nicht mehr schälen, schneiden, und vor allem abbeißen und kauen. Oder warum nehmen wir unsere tägliche Portion an Früchten so häufig in pürierter oder gepresster Version als Fruchtsaft, -shake oder Smoothie zu uns?</p>
<p>In meiner Familie wurde immer viel Obst und rohes Gemüse gegessen. Man knabberte Kohlrabi oder Möhren, mit Dip oder ohne. Zugegeben, mein Vater hielt nicht so viel von roh-köstlichen Knabbereien. Dafür sah man ihn allabendlich mit einem Obstteller, der je nach Saison appetitlich zusammengestellt war. Wochenends gehörte eine aufgeschnittene Grapefruit auf jeden Frühstücksteller und der Obstsalat nach einem Familienessen war fast obligatorisch. Und heute? Mein Göttergatte lässt sich noch ab und zu einen frisch gepressten Orangensaft kredenzen. Im Sommer finden auch ein paar Blau- oder Himbeeren den Weg in seinen Joghurt, aber er gehört ganz sicher zu der Generation der „Obst-Trinker“, was ich angesichts der Tatsache, dass er eigentlich noch alle Zähne im Mund hat, sehr befremdlich finde.</p>
<p>Jetzt stehen schon wieder mindestens fünf verschiedene Fruchtsäfte, mehrere Joghurtdrinks und einige Smoothies in meinem Kühlschrank herum. Und ich will wissen, was eigentlich dran und drin ist und ob das Flüssigobst tatsächlich so gesund ist, wie uns die Werbung glauben machen will.</p>
<p>Die Modeerscheinung Smoothie ist wie so vieles aus den USA über den großen Teich zu uns geschwappt, es sind sogenannte „Ganz-Fruchtsaft-Getränke“, das heißt, dass hier außer Schale und Kernen, die ganze Frucht verarbeitet wurde, was auch die eher breiige Konsistenz erklärt. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung soll ein &#8220;echter&#8221; Smoothie zu mindestens 50% aus ganzem Obst, Fruchtpüree, Fruchtfleisch oder auch Gemüse als Grundlage bestehen. Er kann auch mit Milch oder Joghurt vermischt werden. Zucker oder andere Zusatzstoffe dürfen jedoch nicht beigefügt werden, isolierte Nährstoffe gehören ebenfalls nicht hinein. Auch darf ein Smoothie nicht durch Entzug von Wasser konzentriert werden, wie so viele Fruchtsäfte.<br />
Viele Industrieprodukte in den Supermarktregalen bestehen aber hauptsächlich aus Fruchtsaft oder -konzentrat.</p>
<p>Obst und Gemüse gelten als Grundlage einer gesunden Ernährung: Sie enthalten Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, dazu viele sekundäre Pflanzenstoffe, die ebenfalls gesundheitsfördernd sind, gleichzeitig sind sie weitgehend fettfrei und haben eine hohe Nährstoffdichte. Fünf Portionen Obst und Gemüse soll laut Ernährungsexperten ein erwachsener Mensch täglich zu sich nehmen, und zwar viele verschiedene Sorten und so wenig verarbeitet wie möglich. Eine Portion, so die Faustregel, entspricht etwa einer Hand voll. Um diese Vorgaben leichter einhalten zu können, kann auch mal die eine oder andere Portion Obst durch 200 ml Obst- oder Gemüsesaft ersetzt werden. Aber nicht immer und nicht jeden Tag. Die Säfte enthalten nämlich im Gegensatz zum „ganzen“ Obst und Gemüse weit weniger Ballaststoffe, dadurch sättigen sie nicht so sehr. Auch bietet das Kauen eine größere geschmackliche Vielfalt als das schnellere Herunterschlucken. </p>
<p>Fruchtzucker enthalten Stückware und Flüssigform immer, in den Säften ist er aber häufig konzentrierter. Und da man eben auch leichter mehr zu sich nimmt, gelten Säfte nicht ganz zu Unrecht auch als Dickmacher!<br />
Ich mixe mir im Sommer trotzdem durchaus mal gern ein Shake – lecker! Aber, der flüssige oder breiige Obst- und Gemüseersatz ist doch eher etwas für Babys und sehr alte Mitbürger, denen das Kauen schwer fällt.</p>
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		<title>Wissenswertes rund ums Lamm</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 13:29:07 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei meinen Eltern gab es ihn noch, den klassischen Sonntagsbraten. Nicht immer, aber doch in regelmäßigen Abständen wurden sonntäglich große Fleischberge über Stunden zubereitet und verzehrt. Außer beim weihnachtlichen Gänsebraten habe ich mich gänzlich von dieser Familientradition emanzipiert. In diesem Jahr hat sich über das Osterwochenende aber mein großer Bruder angekündigt und der war schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei meinen Eltern gab es ihn noch, den klassischen Sonntagsbraten. Nicht immer, aber doch in regelmäßigen Abständen wurden sonntäglich große Fleischberge über Stunden zubereitet und verzehrt.</p>
<p>Außer beim weihnachtlichen Gänsebraten habe ich mich gänzlich von dieser Familientradition emanzipiert. In diesem Jahr hat sich über das Osterwochenende aber mein großer Bruder angekündigt und der war schon immer eine bekennend fleischfressende Pflanze. Er verzichtet auch gerne mal auf Beilagen und wählt im Restaurant nur das Steak „ohne alles“ &#8211; ganz nach dem Bestseller-Titel „Fleisch ist mein Gemüse“. Und so sehe ich mich jetzt in der Pflicht: ein Osterbraten muss her. Da stellt sich zunächst die Frage, welches Tier seinen Weg auf unsere Teller finden soll. Darf man zu Ostern eigentlich Hasenbraten anbieten oder ist das pietätlos? Wer Schokoeier an Kinder verteilt, soll lieber nicht von deren Eltern und Verwandten verputzt werden. Ist es da politisch korrekter, sich an das altbewährte Osterlamm zu halten?<br />
Und wieso müssen eigentlich Lämmer zu Ostern dran glauben? Woran orientiere ich mich beim Fleischkauf? Ich, die ich, wie eingangs erwähnt, eher selten große Fleischgerichte zaubere, gucke meist nach Biofleisch, am besten aus der Region. Nun ist bei Geflügel offensichtlich, das die Bioexemplare ein weitaus lebenswerteres und meist auch etwas längeres Leben haben, bevor sie verzehrfertig in meiner Küche enden. Wie aber sieht das bei Lämmern aus? Käfighaltung gibt es da wohl nicht, oder? Ich wandere zum Fleischer meines Vertrauens und finde Folgendes heraus: in der Tat werden sowohl Bio- wie auch konventionelle Lämmer meist artgerecht gehalten. Das heißt, sie dürfen bei Wind und Wetter auf Weiden und Deichen stehen und sich am dortigen Gras satt essen. Der wesentliche Unterschied besteht in der Krankenpflege. Anders als in der konventionellen Tierhaltung dürfen Biotiere nicht mehr als solche in den Handel, wenn sie Medikamente bekommen haben. Ökoverbände achten auch darauf, dass die Wartezeiten bis zur Schlachtung bei Biotieren möglichst lang ist. Für Lämmer, alle Schafe bis zu ihrem ersten Geburtstag, oder gar Milchlämmer, Schafe, die weniger als sechs Monate auf dem Buckel haben und ausschließlich gesäugt wurden, ist das zwar eine sehr überschaubare Lebensspanne, aber immerhin.</p>
<p>Dann will ich von meinem Fleischermeister, der übrigens in der Osterzeit Lämmer aus eigener Haltung verkauft, die ich mir sogar vorher ganz lebendig und in natura ansehen darf, wenn ich möchte, noch wissen, was das Lammfleisch geschmacklich auszeichnet. Lammfleisch, so sagt er, ist zarter und schmeckt weniger intensiv als das Fleisch ausgewachsener Tiere. Lämmer, die auf den Wiesen oder Deichen in Nordseenähe grasen, sind zudem durch die gute Seeluft würzig „vorgesalzen“.</p>
<p>Außerdem ist Lammfleisch reich an Eiweiß, Vitaminen der B-Gruppe, Eisen und Zink. Es gilt als mageres Fleisch und enthält im Durchschnitt nur vier Prozent Fett. Dieses Fett hat zudem noch positive Wirkung: es enthält nämliche eine Reihe fettlöslicher Vitamine und konjugierte Linolsäure (CLA), die zum Beispiel das Wachstum von Krebszellen hemmt und Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes bietet.</p>
<p>Übrigens, im christlichen Glauben waren zwar Lämmer und junge Ziegen die klassischen Opfertiere, weil sie die Unschuld Christi symbolisierten, heute ist mit dem Osterlamm aber gar kein Sonntagsbraten gemeint. Vielmehr ist das Osterlamm ein Gebäck aus Biskuit oder Rührteig in Tierform, das mit Puderzucker bestäubt wird und für Gläubige die Auferstehung symbolisieren soll. Es wird traditionell beim Osterfrühstück gegessen. </p>
<p>Ich habe mich daher entschieden, mein Osterlamm nicht zu braten, sondern zu backen – das kann ich sowieso besser. Und als Ostersonntagsschmaus gibt es bei mir vielleicht „falschen Hasen“ aus Biohack.</p>
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		<title>Schau mir nicht in die Augen, Kleines!</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 13:28:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe zu: attraktiv schreibt sich anders. Mir sollte derzeit niemand tief in die Augen blicken, er könnte dort keinen Spiegel meiner Seele entdecken. Seit ein paar Tagen sind meine Augen dick geschwollen und knallrot, an den Lied-Rändern bildet sich pausenlos ein klebriges gelbes Sekret, sodass ich meine Umwelt nur noch durch einen Schleier wahrnehme. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe zu: attraktiv schreibt sich anders. Mir sollte derzeit niemand tief in die Augen blicken, er könnte dort keinen Spiegel meiner Seele entdecken. Seit ein paar Tagen sind meine Augen dick geschwollen und knallrot, an den Lied-Rändern bildet sich pausenlos ein klebriges gelbes Sekret, sodass ich meine Umwelt nur noch durch einen Schleier wahrnehme.<br />
Trotzdem meine ich zu erkennen, dass einige Kinder mich anschauen, als sei ich ein gefährliches Monster. Ein kleiner Junge, neben dem ich heute an der Ampel stand, protestierte vehement: „Du sollst mich nicht ansehen!“. Ganz zu schweigen davon, dass meine Augen sich anfühlen, als habe sich ein Sandkorn eingenistet, brennen und jucken sie auch ein wenig. Sie merken, ich fühle mich schrecklich und erwäge ernsthaft, mich nur noch mit dunkler Sonnenbrille bewaffnet unter Menschen zu trauen.</p>
<p>Die sogenannte Konjunktivitis ist eine durchaus häufige Augenerkrankung, für die es zahlreiche verschiedene Ursachen geben kann. Umwelteinflüsse wie Zugluft, Rauch, Staub oder Allergien können ebenso eine Bindehautentzündung hervorrufen wie Bakterien oder andere Keime. Ist Letzteres der Fall, kann die Augenerkrankung sehr ansteckend sein. Die Viren übertragen sich durch gemeinsam benutzte Handtücher, Berührung oder sogar durch Tröpfcheninfektion beim Sprechen. Eine infektiöse Bindehautentzündung tritt häufig, wahrscheinlich auch in meinem Fall, als Nebenerscheinung bei einer Erkältung auf. Erst waren es nur Lymphknoten im Halsbereich, die dick und geschwollen waren, dann wurde erst das eine und einen Tag später das andere Auge in Mitleidenschaft gezogen.</p>
<p>Auch wenn alle Symptome auf eine Bindehautentzündung hinweisen, gibt es andere Erkrankungen, die ebenfalls als Ursache für das Augenleiden infrage kommen, so zum Beispiel eine Hornhautverletzung. Schon deshalb muss bei der Diagnose und Behandlung der Augenarzt das letzte Wort haben. Er kann Augentropfen oder -salben verordnen, die zum Beispiel einen antibiotischen Wirkstoff enthalten. Wichtig ist, dass diese stets steril sind und über einen ausreichend langen Zeitraum angewendet werden. Bevor die Augen behandelt werden, muss immer erst einmal der gelb-weiße Klebstoff aus den Augen entfernt werden, am besten mit einem angefeuchteten Wattepad, der danach sofort weggeschmissen werden sollte. Hausmittel wie Kamillen-Umschläge oder ein Salbei-Sud können zwar Linderung verschaffen, da der Aufguss entzündungshemmend wirkt. Aber die Gefahr, die Augen zusätzlich zu infizieren oder durch allergieauslösende Stoffe zu reizen, ist ebenfalls groß. </p>
<p>Heilpraktiker empfehlen übrigens bei einer akuten Konjunktivitis weder zu rauchen, noch Alkohol oder Koffein zu sich zu nehmen.</p>
<p>Wenn mich Morgen früh mein Spiegelbild immer noch als Madam Matsch-Auge begrüßt, werde ich zähneknirschend auf meinen Morgenkaffee verzichten und hoffen, dass das hilft. Von meinen Kontaktlinsen, die ich sonst rund um die Uhr in den Augen trage, habe ich mich innerlich schon für die nächsten Tage verabschiedet.	 </p>
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		<title>Warum der Verzicht auf den Salzstreuer oft nichts bringt</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 13:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Salzfragen bin ich der falsche Ansprechpartner: Ich mag es einfach salzig und salzarmes Essen schmeckt für mich fade. Manchmal greife ich aus reiner Gewohnheit sogar schon zum Salzstreuer, bevor ich eine Speise überhaupt gekostet habe. Ich habe mit meinem ständigen Nachwürzen bestimmt schon viele Köche beleidigt. Das tut mir Leid. Mehr noch aber beschäftigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Salzfragen bin ich der falsche Ansprechpartner: Ich mag es einfach salzig und salzarmes Essen schmeckt für mich fade. Manchmal greife ich aus reiner Gewohnheit sogar schon zum Salzstreuer, bevor ich eine Speise überhaupt gekostet habe. Ich habe mit meinem ständigen Nachwürzen bestimmt schon viele Köche beleidigt. Das tut mir Leid. Mehr noch aber beschäftigt mich die Frage, ob ich meiner Gesundheit dauerhaft Schaden zufüge.<br />
Salz ist ja nicht gänzlich schlecht, es ist sogar lebenswichtig. 3 bis maximal 6 Gramm Salz darf und muss jeder erwachsene Mensch täglich zu sich nehmen, um seinen Salzbedarf zu decken. Salz ist für viele Stoffwechselvorgänge im Körper nötig. Außerdem kann Salz die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern und natürlich deren Geschmack verbessern.</p>
<p>So ranken sich denn auch Sprichwörter, Redewendungen und sogar Märchen um das „weiße Gold“, wie das Salz früher genannt wurde. Damals eine Kostbarkeit, ist Salz heute ein Industrieprodukt. Eine Massenware, die ebenso massenhaft verzehrt wird. Wie andere Genussmittel steht aber auch das „weiße Gold“ unter Verdacht, bei übermäßigem Konsum die Gesundheit zu ruinieren, indem es den Blutdruck in die Höhe treibt und so die Gefahr, an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken, begünstigt. 44 % der deutschen Frauen und 51% der Männer leiden laut Studien unter einem zu hohen Blutdruck. Das liegt an vielen Faktoren: erbliche Veranlagung, aber auch der Lebensstil, die Menge des Essens und des Alkoholgenusses sowie mangelnde Bewegung tun das ihrige. </p>
<p>Ob unser tägliches Kochsalz wirklich krank macht und eine salzarme Ernährung gesünder wäre, ist wissenschaftlich umstritten. Es gibt sogar Studien, die bezweifeln, dass eine verringerte Salzaufnahme einen nennenswerten gesundheitlichen Nutzen hat, außer man ist erblich vorbelastet. Andere Forschungsergebnisse besagen, dass ein Salzverzicht den Blutdruckpegel nachhaltig senkt.<br />
Ich stehe mit meiner Salzsucht nicht allein da, ein Großteil der deutschen Bevölkerung nimmt zu viel Kochsalz, nämlich durchschnittlich zwischen 9 und 12 Gramm pro Tag, zu sich. Und daran ist in erster Linie nicht der Griff zum Salzstreuer Schuld. Es ist tatsächlich gar nicht so einfach, die eigene Ernährung umzustellen, denn viele verarbeitete Lebensmittel enthalten mehr Salz, als man annimmt. Besonders viel Salz wird über Brot, Fleisch- und Wurstwaren sowie Milchprodukte aufgenommen. Produkte, wie Schinken und Salami, bei denen Salz zur Konservierung verwendet wird, sowie Hartkäse sollte man in Maßen verzehren, aber auch Fertiggerichte und Soßen weisen einen besonders hohen Salzgehalt auf und sogar Schokolade kann Salz enthalten. Der Lebensmittelindustrie kommt daher eine Schlüsselrolle bei Senkung des Salzkonsums zu.</p>
<p>Bislang muss hierzulande, anders als in etlichen anderen Ländern, die in den Lebensmitteln enthaltene Salzmenge nicht auf den Verpackungen angegeben werden. Viele Hersteller machen gar keine Angaben über den Salzgehalt ihrer Produkte, andere geben stattdessen den Natriumwert an. Dieser ist zwar ein Bestandteil von Kochsalz, um aber den wahren Salzgehalt zu ermitteln, müsste ich als Konsument den angegebenen Wert erst mit dem Faktor 2,54 multiplizieren. Wer bitteschön macht denn so etwas? Wenn aber ein durchschnittliches Mikrowellen-Fertiggericht mit 4,35 Gramm Salzgehalt bereits mehr als zwei Drittel der Täglichen Maximalmenge Salz enthält, ist eine tägliche Überdosis fast schon vorprogrammiert.</p>
<p>In Portugal und England wurde daher eine Kennzeichnungspflicht eingeführt, absoluter Vorreiter aber ist Finnland: Dort gibt bereits seit 1975 ein staatlich verordnetes Salzreduktionsprogramm. Seit den 90er Jahren dürfen sich kochsalzarme Lebensmittel mit einem Herzchen und der Aufschrift: bessere Wahl (parempi valinta) schmücken: und siehe da, der Salzkonsum in Finnland sank um ein Drittel und auch die Sterblichkeit durch Schlaganfälle und Herzinfarkte wurde merklich reduziert. </p>
<p>Und nun? Muss ich mich doch an eine langweilige salzreduzierte Ernährung gewöhnen? Vielleicht kann ich das Problem umgehen, indem ich mich einfach anderer würziger Zutaten bediene und Fertigprodukte nicht so leichtfertig zu mir nehme. Und wer weiß: möglicherweise reagiert die Industrie und die Kennzeichnungspflicht kommt.</p>
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